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Turnierhundesport THS |
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Das Turnierhundesport-Programm wurde in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut und verbessert.
Heute können die Vereine Hindernislauf-Turniere, Vierkampf mit Gehorsam, Hürden-, Slalom- und Hindernislauf,
CSC, QSC und Shorty-Wettkämpfe sowie Geländelauf mit dem Hund flächendeckend anbieten.
Die Wettkämpfe fordern aktive Bewegungsarbeit von Hundesportlern und Hunden. Es spielt dabei keine Rolle, ob der
Hundeführer nun einen großen oder kleinen, einen Rasse- oder Mischlingshund an der Leine führt. Hier zählt allein
das Mitmachen. Eine gerechte und an den Sportler angepasste Bewertung wird durch die Einteilung in verschiedene
Altersklassen gewährleistet. Alle Disziplinen des Turnierhundsports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller
Größen und Veranlagungen ausgeführt werden können.
Bildergalerie und Turnierberichte
"CSC" - eine attraktive Mannschaftssportart
Mit dem "CSC" (Combination Speed Cup) erfuhr der Turnierhundesport eine überaus attraktive Bereicherung.
Der "CSC" setzt sich aus den läuferischen Elementen des Vierkampfes (Hürden-, Slalom- und Hindernislauf zusammen.
Der Geräteparcours ist in drei Sektionen aufgeteilt; für jedes der drei Mannschaftsmitglieder ist also eine Sektion
zu durchlaufen. Schnelle Wechsel sorgen bei diesem "Stafetten-Wettbewerb" für ein hohes Durchlauftempo. Die
Gewichtung von Fehlern ist gegenüber dem Vierkampf bewusst zurückgenommen, um ein hohes Tempo im Wettkampf
sicherzustellen. Eine weitere Zielvorgabe wurde verwirklicht: Mit dem "CSC" ist dem Turnierhundsport der Sprung in
die Halle gelungen; es können jetzt ganzjährig Wettkampfmäßig ausgeübt werden.
QSC – Qualification Speed Cup und der SHORTY sind die neusten Sportarten im Turnierhundesport.
Beim QSC werden 2 identische Parcoure nebeneinander aufgebaut. Zwei Hundeführer starten gleichzeitig. Der Hund
startet von einem Tisch, überspringt bzw. durchläuft einen kreisförmig aufgestellten Hindernis-Parcours und landet
zum Schluss wieder auf dem Tisch. Das Sieger-Team kommt nun in die nächste Runde.
Der SHORTY ist eine Mischung aus Hindernislauf und CSC. Zwei kurze Bahnen stehen X – förmig aufgebaut auf dem
Platz. Zuerst läuft der erste Hundeführer mit Hund die eine Bahn entlang – ist er im Ziel läuft der zweite
Hundeführer los. QSC und SHORTY sind noch nicht in der Turnierordnung fixiert, werden aber schon vermehrt angeboten.
Geländelauf
Geländelauf mit dem Hund ist eine Sportart, die in der freien Natur zu jeder Jahreszeit ausgeübt werden kann. Angeboten werden 2000m oder 5000m Wettbewerbe. Der Hund muss hierbei an einer normalen Leine geführt werden.
Hindernislauf
Die Geschichte des Turnierhundsports begann mit den Hindernislauf-Turnieren. Schon im Jahre 1972 wurde das erste Hindernislauf-Turnier gestartet. Acht in der Turnierordnung vorgegebene Hindernisse muss der Hund auf der 75 Meter langen Laufstrecke bewältigen, während der Hundeführer parallel zur Hindernisbahn mitläuft. Die Laufzeiten werden mit der Stoppuhr oder elektronisch gemessen, wobei die Zeit des zuletzt die Ziellinie Überlaufenden (Hundeführer oder Hund) gemessen wird. Da gilt es für den Hund als erstes Hindernis eine Hürde zu überspringen, dann eine Treppe (oder Schrägwand) zu überqueren, durch einen Tunnel zu laufen, einen 65 cm hoch aufgebauten Laufdiel zu passieren, einen Reifen zu durchspringen, einen Hoch-Weitsprung auszuführen und nochmals eine Hürde zu überspringen. Abgesehen von den verschiedenen Altersklassen für die Hundeführer wird hier auch der unterschiedlichen Größe der Hunde Rechnung getragen. Es gibt zwei Gruppen: Hunde über 50 cm Schulterhöhe müssen höhere Hindernisse überspringen . Das macht den Vierbeinern einen unbändigen Spaß und vielfach muss Herrchen oder Frauchen ganz schön nach Luft ringen, wenn sie das Tempo mithalten wollen. Im Vierkampf ist der Hindernislauf die vierte Disziplin. Die Elemente der Hindernislauf-Turniere wurden in den Vierkampf übernommen, jedoch unterbleibt hier eine Einteilung der Hunde in Gruppe 1 und 2 und somit auch die Erhöhung der Hindernisse.
Vierkampf
Der heutige Vierkampf besteht aus einem Gehorsamsteil und dem Hürden-, Slalom- und dem Hindernislauf Grundlage Gehorsam Ohne Gehorsam läuft im Hundesport nichts, auch nicht im Vierkampf mit seinen unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Außer den zu bewertenden Gehorsamsübungen ist das perfekte Zusammenspiel des Teams Mensch/Hund bei diesem Wettkampf von entscheidender Bedeutung für die saubere Ausführung der Übungen des Vierkampfes. Slalomlauf, Hürdenlauf und Hindernislauf verlangen einen Vierbeiner, der zuverlässig reagiert. Leinenführigkeit und Freifolge im normalen und langsamen Schritt sowie im Laufschritt Kehrtwendungen, die Sitzübung und Platzübung mit "Herankommen" und Vorsitzen sind hierbei gefordert. Also Leistungen, die jeder Hund erfüllen kann. Aufgabe, Ausführung und Bewertung sowie die Laufschemaskizze sind in der Turnierordnung des Deutschen Hundesportverbandes festgelegt. Schnelligkeit, Technik und Gehorsam bestimmen den Hürdenlauf. Der Hund soll trotz der ganzen Freude, die so ein schneller Hürdensprint bei ihm auslöst, brav auf der Höhe seines Teamgefährten Mensch mitlaufen. Im Wettkampf kann der Hund auch an der Leine über die Hürden geführt werden; abgeleinte Vierbeiner bringen dem Team 10 Bonuspunkte ein.
Slalomlauf - der Tanz zwischen den Toren
Immer wieder faszinierend ist das gekonnte Zusammenspiel von Hundesportler und Hund beim Slalomlauf. Für den Hundeführer geht es darum, trotz des schnellen Lauftempos, den Hund sicher durch die 140 cm breiten Slalomtore zu leiten. Hundeführer und Hund müssen, um Strafpunkte zu vermeiden, die Tore passieren, keine der Torstangen darf also ausgelassen werden. Das erfordert natürlich einen Vierbeiner, der möglichst eng bei "Fuß" in schnellem Tempo durch die Tore geht. Der Slalomlauf kann mit dem angeleinten oder frei laufenden Hund gezeigt werden. Abgeleinte Vierbeiner bringen dem Team wiederum 10 Bonuspunkte ein.