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Flyballtunier in Sauldorf | ![]() |
Zum Turnier in Sauldorf am 02.05.2010 hatten sich 14 Mannschaften angemeldet in 3 Divisionen.
Am Start waren -bzw. wären gewesen:
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Das gesamte Turnier wurde nach dem ersten Lauf im Round Robin wegen der verheerenden Witterungsbedingungen abgebrochen und nach ca. 1 Std. Wartezeit dann ganz abgesagt. Wir können uns nicht verkneifen, dass wir diesen ersten Lauf gegen "Die Rasselbande" gewonnen hätten. Und das obwohl unsere 17 Monate alte Bubbles das allererste Mal am Start war. Sie hat ihre zwei Fehlläufe aber beim dritten Lauf korrigiert und sich besonnen zurückzulaufen und nicht auf die andere Bahn zu schauen. Ein hervorragender Lauf für das erste Turnier. Dann hat der Schiedsrichter das Rennen wegen des strömenden Regens abgebrochen (kurz bevor unser letzter Hund die Lichtschranke passiert hat).
Unsere gesamte Ausrüstung haben wir bereits am Freitag, den 30.04.2010 in die Autos verladen. So konnten wir uns Samstag, den 1. Mai alle in Speyer auf der "Koller" treffen und mit den Hunden noch eine große Runde drehen, bevor wir die ca. 2 ½ stündige Fahrt nach Sauldorf antraten. Sind wir von zu Hause bei bewölktem, Himmel weggefahren, hat uns das Wetter schon auf der Fahrt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Angekommen im Tippidorf in Sauldorf haben wir unsere Turtle-City mit Pavillonzentrale zwischen den Tippis aufgeschlagen und die Tippis bezogen. Hrm, das erfüllte einige von uns mit Sorge, da die Tippis teilweise ordentlich muffelten (weil schimmelig), kalt und nass waren und die Pritschenbetten für kreuzlahme Hundehalter nicht sehr ermutigend aussahen. Schon da fing es an zu regnen und regnete sich ein. Trotzdem waren wir noch guten Mutes. Nina hatte für 20 Personen Bolognesesauce mit Parmesan mitgebracht und jeder von uns ca. 500g Spaghetti. Daraus haben wir in der Gemeinschaftsküche (mit einer Kochplatte und einer zweiten organisierten) lecker Spaghetti gekocht und dazu gab es Mozzarella mit Tomaten. Einige Flaschen Rotwein und Knabberzeug haben uns den verregneten Abend versüßt. Wir hatten immer noch die Hoffnung auf einen morgigen guten Tag.
Die Nacht war …interessant. Die Hunde taten ihr bestes um zu zeigen, dass auch sie dabei waren. Mit ein, zwei "Vorsängern" stimmte zeitweise der ganze Hundechor ein und bescherte uns ein unvergessliches Soundvergnügen. Dies wurde unterstützt durch die in den nahen Ställen befindlichen Pferde, die die Hunde in den Pausen bereitwillig mit Wiehern und Scharren unterstützten. Dazu kamen ein, zwei menschliche Schnarcher und (zumindest bei uns) ein Hund, der mit seinem feuchten, kalten Fell unbedingt in den warmen Schlafsack wollte.
Der Morgen kam erbarmungslos mit strömendem Regen, zur Abwechslung etwas Nieselei zwischendurch und wieder strömender Regen. Nach dem guten Frühstück mit Kaffee und Tee im Saloon machten wir uns ergeben an die Einteilung für das erste Rennen, das gleich mit den Pälzer Krischern (Ace, Oscar, Stupsi, Bubbles) startete gegen "Die Rasselbande".
Sowohl Hunde wie Hundehalter taten ihr bestes um das Rennen trotz der unaufhörlichen Nässe zu laufen. Dann jedoch wurde der Regen so stark, dass das Rennen abgebrochen wurde, just in dem Moment kurz vor dem Sieg des ersten Laufes von den Krischern. Nach einiger Zeit des Wartens besprachen die Richter mit den Mannschaftskapitänen die Wetterbedingungen und die damit verbundene Verletzungsgefahr für die Hunde. Danach konnten die Teams entscheiden, ob das Rennen mit überdachten Pavillons weitergeführt werden sollte, oder ob die Teams absagen.
Wir haben uns nach eingehender Besprechung einstimmig für die Gesundheit unserer Hunde entschieden. So gerne wir gelaufen wären, war doch die Gefahr für die Hunde zu groß und so haben sich die meisten Teams entschieden.
Einige haben nach der Überdachung der Bahnen mit Pavillons noch einen Probelauf gestartet, dann doch aber auch abgebrochen.
Im wahrsten Sinne - wie begossene Pudel - bauten wir im Regen unsere Zelte u. Pavillons ab und beluden unsere Autos zur Heimfahrt. Die Zelte wurden dann im Verein im Keller zwecks Trocknung aufgestellt. Schade, es wäre bestimmt ein gutes Turnier geworden, aber das Wetter hat es leider nicht zugelassen.