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Vereinschronik 1950 bis 1983 |
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| 1950 - 1952 | Carl Kaiser übernahm wiederum den Vorsitz |
| 1951 | 17 aktive Hundeführer verlassen den VdH und gründeten den heutigen Friesenheimer Hundesportverein – ein herber Rückschlag. |
| Januar 1952 | Friedrich Wagner wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt, da Carl Kaisers dieses Amt Gesundheitsbedingt nicht weiterführen kann. Damit und mit dem Tode Carl Kaisers geht eine heute nicht mehr vorstellbare Ära zu Ende. Mehr als 30 Jahre Vorsitz beim VdH Ludwigshafen - das wird ihm wohl keiner seiner Nachfolger nachmachen können. Rückblickend kann gesagt werden, dass es zum großen Teil sein Verdienst war, dass wir heute diese Jubiläum feiern können. Bis Anfang der 60er Jahre erlebte der Verein eine turbulente Zeit in der Vorstandschaft. |
| 1955 - 1956 | Rochus Leising führt als 1. Vorsitzender das Vereinsleben. |
| 1956 | Ernst Hugel übernimmt für 2 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden |
| 1958 - 1960 | Das Amt des 1. Vorsitzenden liegt in den Händen von Georg Eisenbarth |
| 1960 - 1962 | Heinrich Mayer wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. |
| 1962 - 1970 | Adolf Kanter führt als 1. Vorsitzender das Vereinsleben. |
| 31.10.1970 | Karl Gissler wird zum ersten Vorsitzenden und Dieter Bangert erstmals in den Vorstand gewählt. (zum zweiten Vorsitzenden) Karl Gissler begleitete sein Amt bis 1979 und setzte damit eine gewisse Kontinuität im Vorsitz fort. Neben diesen Aufgaben führte er zusammen mit seiner Gattin die Vereinskantine auf unserem alten Übungsgelände in der Mannheimer Strasse. Wer sich an diesen Prachtbau aus eigener Erfahrung erinnern kann, weiß, welche Schwierigkeiten diese Aufgabe mit sich brachte. Zunächst wurden nur Getränke ausgeschenkt, 1973 kam die Zubereitung kleinerer Speisen während der Übungsstunden hinzu. Bei Veranstaltungen fungierte ab 1970 Dieter Bangert als „Koch“. Diese „ehrenvolle“ Aufgabe hatte er bis zur gewerblichen Nutzung unseres Vereinsheimes im Jahr 1994 inne. Mitte 1979 gab Karl Gissler auch die Kantinenführung ab. Freiwillige Helfer mussten gefunden werden, um die Bewirtschaftung zu gewährleisten. Überwiegend wurden diese Arbeiten unentgeltlich übernommen, dazwischen gab es Perioden, in denen die Kantinenführung gegen eine geringfügige Aufwandsentschädigung durchgeführt wurde. |
| 1977 | Es kam erstmals die Anregung, eine „Kleinhunde- Abteilung“ zu gründen, insbesondere im Hinblick darauf, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Doch dies sollte erst 1980 Wirklichkeit werden.1980 sollte die Breitensportabteilung unter Führung von Renate und Ottmar Gass gegründet werden. |
| 1979 | Helmut Bernhardt übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden. Seine Zeit war auch die Zeit des großen Umbruchs,innerhalb des Vdh Ludwigshafen. Etliche Versuche, die alte, unzulängliche Baracke durch einen Neubau zu ersetzen, wurden von der Stadtverwaltung abschlägig beschieden. Auch eine Anpassung des Mitgliedsbeitrages, der seit 1974 DM 18,00 jährlich betragen hat, auf DM 42,00, um eine Streichung von Zuschüssen durch die Stadt Ludwigshafen zu vermeiden, brachte keinen Erfolg. Vielmehr sollte wiederum ein Umzug erfolgen. 1980 wird der Erbbau- Pachtvertrag für unser heutiges Übungsgelände geschlossen. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde mit Karin Dötter eine Jugendleiterin gewählt. Im Durchschnitt waren 15 Jugendliche zu betreuen. Sie wurden nicht nur als Nachwuchs in die Ausbildungsarbeit des Vereins integriert, Spiel und Spaß standen im Vordergrund. So wurden Spiel- und Bastelstunden durchgeführt, Kegeln, Kino, Schwimmen, Jugendzeltlager, Zoos und vieles mehr standen und stehen noch heute auf dem Programm unserer Jugendleiter. Ein stetiger Zuwachs an Jugendlichen, in den 90iger Jahren waren es bis zu 45, z. Zt. Durchschnittlich noch 20, beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Vereinsheim und das Übungsgelände wurden nun auch verstärkt von anderen Rassehundeklubs für ihre Aktivitäten genutzt. |
| 1980 | Gründung der Breitensportabteilung für "Kleinhunde" unter Führung von Renate und Ottmar Gass Dieser neue Zweig des Hundesports war für Besitzer von Hunden aller Rassen und Größen zugänglich. Bisher waren in den Hundesportvereinen überwiegend die Gebrauchshunderassen wie Schäferhunde, Boxer, Dobermänner, Rottweiler, Riesenschnauzer, Aidale- Terrier etc. vertreten gewesen. Nun sollte eine Art Hundeerziehung angeboten werden, die bei Eignung des Hundes und des Hundeführers als Vorstufe zur Übernahme in den Gebrauchshundesport galt. Mit den Übungsleitern Renate und Ottmar Gass, Erich Klein und Monika Stay nahm der Breitensport seine bekannt positive Entwicklung und ist heute als Turnierhundesport aus einem modernen Hundesportverein nicht mehr wegzudenken. |
| 1981 | Die Baugenehmigung für das Vereinsheim liegt vor. Heute nicht mehr vorstellbare Aktivitäten werden entwickelt, um die Bauarbeiten zügig voranzutreiben. |
| 23.10.1982 | Richtfest Nach unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden ist es geschafft, mit Einmauerung der Grundsteinrolle und anschließendem zünftigen Schlachtfest wird dieser Tag gefeiert. Mit Vollendung des Rohbaus waren auch die bis dahin angesparten Gelder aufgebracht. In zähen Verhandlungen fanden Helmut Bernhardt und seine Mannschaft immer wieder neue Finanzierungsmöglichkeiten. Die Aufnahme eines Hypothekendarlehens mit günstigen Zinsen war nicht möglich, da das Vereinsheim nicht bewohnt war – letztlich konnten sie bei der Raiffeisenbank ein bezahlbares Gewerbedarlehen erhalten. Im Gegenzug mit einem Getränkelieferungsvertrag mit der Privatbrauerei Gebr. Mayer erhielten wir ein Darlehen sowie die Lokaleinrichtung einschließlich Kühltheke. |