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Begleithundeausbildung | ![]() |
"Unterordnung"
Unterordnung ist die Disziplin, in der wohl die meiste Harmonie zwischen Hundeführer und
Hund gezeigt wird! Diese Harmonie beruht auf gegenseitigem Vertrauen, konsequenten Kommandos und wird durch die
Arbeitsfreude des Hundes am besten ausgedrückt. Der Hundeführer muss in der Lage sein, die Stimmung und das
Verhalten seines Hundes richtig einzuschätzen und daraus für die Ausbildung die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.
Er muss spontan und situationsbezogen auf seinen Hund reagieren können, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Dafür benötigt er Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Auch müssen wir uns immer wieder vor Augen führen,
der Hund macht immer nur das, was wir ihm beigebracht haben, d.h. bei Fehlverhalten des Hundes, muss ich als erstes
mein eigenes Verhalten überprüfen, die Fehler liegen sehr viel häufiger bei uns Hundeführern, als bei
unserem Hund !!!
Bei den Unterordnungsübungen muss der Hund z.B. auf das Hörzeichen Fuß seinem Hundeführer freudig,
in allen Gangarten, Wendungen und in der Gruppe aufmerksam und dicht folgen. Er muss sich auf das Hörzeichen Sitz
schnell und gerade setzten und auf das Hörzeichen Platz ebenso schnell und gerade hinlegen.
Man kann einen Hund auch mit Druck ausbilden, die besseren Ergebnisse erziehlt man jedoch wenn der Hunde entsprechend
motiviert und aus freien Stücken mitarbeitet. Dann müssen die gestellten Aufgaben für den Hund einen Sinn machen, so
dass er sie freiwillig und ohne Zwang erfüllt und mit Freude für seinen Hundeführer arbeitet. So entsteht mit der Zeit
eine Partnerschaft durch gegenseitiges Vertrauen.
Das Ziel des Trainings sollte mittelfristig das Bestehen der Begleithundeprüfung
sein. Sie ist Voraussetzung für die Teilnahme an Turnieren bei vielen Hundesportarten (z.B.: Agility,
THS, Obedience).
Begleithundeprüfung 19.09.2010