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Die Begleithundeprüfung | ![]() |
Verhaltenstraining im Kreise der unterschiedlichsten Vierbeiner und die Begegnung mit vielen Menschen, die Vermittlung von Grundgehorsamsübungen (Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz, Platz mit Herankommen usw.) und die Gewöhnung an den Straßenverkehr, an Radfahrer und Jogger führt dann schon hin zur Begleithundeprüfung. Die Prüfung wird von einem Leistungsrichter des Südwestdeutschen Hundesportverbandes abgenommen und durch einen Prüfungsnachweis bestätigt. Seit dem 01.01.2002 gilt eine neue Prüfungsordnung für den Begleithund.
1.Nachweis einer Sachkundeprüfung des Hundeführers (schriftlich)
2.Begleithundeprüfung auf einem Übungsplatz
3.Prüfung im Verkehr.
Das Zulassungsalter der Hunde beträgt 15 Monate. Die Hunde müssen durch eine Tätowiernummer und/oder Chipnummer identifizierbar sein. Der Ablauf der Begleithundeprüfung auf dem Übungsplatz ist von der Prüfungsordnung vorgeschrieben.
Mit dem Hörzeichen "Fuß" wird der vorgeschriebene Prüfungsablauf bewältigt. Dieser beinhaltet Schrittwechsel (normal, schnell, langsam), Richtungsänderungen (links, rechts, kehrt), selbstständiges Sitz des Hundes beim Halten sowie neutrales Verhalten in einer Personengruppe.
Nachdem der Hund abgeleint wurde, wird der oben beschriebene Ablauf, beginnend mit der Personengruppe, in der Freifolge wiederholt. Während der Freifolge werden zwei Schüsse abgegeben (bei BHA/VT ohne Schuss).
In der Freifolge geht man ca. 12 Schritte Hörzeichen „Sitz“ der Hund sitzt selbstständig und der Hundeführer geht ca. 30 Schritte weiter - umdrehen - zurück zum Hund.
Grundstellung ca. 12 Schritte Hörzeichen „Platz“ der Hund legt sich selbstständig hin und der Hundeführer geht ca. 30 Schritte weiter - umdrehen – Hund mit „Hier“ abrufen – Hund sitzt vor – Grundstellung.
Während ein Hund vorgeführt wird, wird der andere an der Seite vom Übungsplatz im „Platz“ abgelegt. Der Hundeführer steht etwa 30 Schritte mit dem Rücken zum Hund entfernt.
Nach erfolgreich bestandener Begleithundeprüfung können Sie nun, mit Ihrem Vierbeiner, an Turnieren der verschiedenen Hundesportarten teilnehmen. (z.Bsp.: Agility, THS, Obedience)
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